Was hat Namibia zu bieten?
Jede unvergessliche Namibia-Reise startet mit einem ersten Austausch. Schreib mir, ruf an oder buche gleich einen Termin – ich freue mich, Dich kennenzulernen und Deine Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.
Politische Lage/Sicherheit
Namibia ist ein sehr sicheres Reiseland. Es ist demokratisch organisiert und trotz Armut in gewissen Regionen fühlt man sich an den meisten Orten sicher und willkommen. Wertgegenstände sollten nicht zur Schau getragen werden und nicht sichtbar im geparkten Auto rumliegen. Ansonsten den Einheimischen gegenüber freundlich und offen begegnen, dann sind sie sehr hilfsbereit und freundlich. Die Religion in Namibia ist christlich. In Namibia leben viele verschiedene Volksgruppen friedlich zusammen. Es gibt schwarze Stämme, Ureinwohner, Weisse und Coloureds.
Landkarte
Regionen
Windhoek Hauptstadt und Zentralnamibia mit Waterberg Massiv
Die Hauptstadt Windhoek hat ca 480'000 Einwohner und liegt in den Auasbergen. Der internationale Flughafen ist klein und übersichtlich. Die Stadt ist sehr modern und verfügt über eine sehr gute Infrastruktur. Man bekommt dort alles was man braucht. In der Stadt leben vor allem weisse Menschen, die schwarze Bevölkerung kann sich oft den Wohnraum in der Stadt selbst nicht leisten und lebt ausserhalb des Zentrums teilweise im Armenviertel Katatura. Inder Stadt gibt es viele Bauten aus der deutschen Kolonialzeit. Es lohnt sich ein Besuch im Museum für Geschichte und eine geführte Tour mit unserem Guide Victor durch Katatura (ist auch sein Wohnort). Rund um die Stadt sind viele Lodges mit privaten Game Reserves (Wildschutzgebieten) zu finden.
Zentralnamibia mit Waterberg Massiv
Gegen Norden ca 3 Autofahrstunden entfernt ist das Waterberg Massiv zufinden. Es ist ein ca 48 Kilometer langer und 15 Kilometer breiter Tafelberg von ca 200m Höhe aus Sandstein. Er ist mit seiner Umgebung ein Nationalpark mit viel Vegetation und ca 90 Säugetierarten unter anderem auch die seltenen Breitmaul- und Spitzmaulnashörner und sehr viele verschiedene Antilopenarten. Am Waterberg können auch Wanderungen verschiedener Länge unternommen werden.
Küstengebiet am Atlantik mit Swakopmund und Walvis Bay
Die Stadt Swakopmund ist eine der grösseren Städte Namibias und geprägt von der deutschen Kolonialbevölkerung Namibias. Es leben auch heute noch sehr viele deutschstämmige Menschen in der Stadt und es wird viel deutsch gesprochen. Die Stadt liegt mitten in der Namib und direkt am Atlantik. Das Klima wird durch den Benguelastrom geprägt und das Meer ist eher kühl mit nur 12-18 Grad. Auch die Temperaturen tagsüber sind eher kühl und es ist oft windig und am Vormittag neblig. In Swakopmund und der nahegelegenen Hafenstadt Walvis Bay gibt es viele Angebote an Aktivitäten wie Bootstouren zu Robben und Delfinen, Quadbiken, Offroadtouren in den Dünen, Kajaking etc. Unbedingt probieren sollte man den frischen Seafood und auch ein Bummel durch die bunte Stadt und dem Strand entlang sollte nicht fehlen.
Etosha Nationalpark
Der Etosha Nationalpark ist der einzige umzäunte Nationalpark in Namibia. Er ist gross, ca halb so gross wie die Schweiz. Gegründet wurde der Park 1907. In der Mitte des Parks liegt die Etosha Pfanne, die eine salzberkrustete Tonfläche ist. In einer guten Regenzeit ist sie mit Wasser gefüllt. Ansonsten ist die Vegetation spärlich und es ist sehr trocken. Trotzdem leben im Park sehr viele Tiere. Die Salzpfanne nimmt ungefähr einen Viertel der Parkfläche ein und ist nicht zugänglich für Autos. Der Etosha hat viele Pfade und Strassen, die zu Wasserlöchern führen. Dort kann man in der Trockenzeit viele Tiere beobachten. Im Etosha gibt es mehrere Camps teilweise auch mit Lodge. Mit Glück kann man im Park Löwen, Geparde, Nashörner und verschiedene Antilopen beobachten und es hat viele verschiedene Vogelarten im Park. Es lohnt sich hier 3-4 Nächte in verschiedenen Caps zu bleiben.
Damaraland
Das Damaraland liegt zwischen Swakopmund und dem Etosha Park. Es zeichnet sich durch eine unglaublich vielseitige Landschaft aus. Im Damaraland sind viele verschiedene Tafelberge und der höchste Berg von Namibia, der Brandberg zu finden. Im Damaraland gibt es mehrere Trockenflusstäler, die in der Regenzeit Wasser führen können und vielen Tieren das Überleben sichern. Das Damaraland ist der Lebensraum für die sehr bedrohten Wüstenelefanten, für mehrere Raubtiere, viele endemische Pflanzenarten, Insekten, Reptilien und anderer Säugetiere. Im Damaraland kann man geführte Touren zu Felszeichnungen der Urbevölkerung, zu den Wüstenelefanten, zum versteinerten Wald oder zum Brandberg unternehmen. Es gibt viele verschiedene Unterkünfte vom idyllischen Zeltplatz bis zur luxuriösen Lodge. Der nächtliche Sternenhimmel ist wunderschön. Für mich ist das Damaraland eine ganz besondere Gegend in Nambia.
Okovango East (Caprivizipfel) und Viktoriafalls
Der Caprivistrip oder auch Okovango East erstreckt sich im Nordosten Namibias von der Stadt Rundu bis zu den Victoriafalls, die die Grenze zu Zambia und Zimbabwe bilden. Der Zambesi Fluss bildet im Norden die Grenze zu Angola und der Okovango Fluss im Süden die Grenze zu Botswana. Der Caprivi Strip ist der grünste Teil Namibias mit den Lynianti Sümpfen und den Flüssen auch das wasserreichste Gebiet Namibias. Die Vegetation kann je nach Regenfällen während der Regenzeit auch sehr dicht sein. Es finden sich auf sehr kleinem Raum sehr viele verschiedene Wildtiere in diesem Gebiet, was aber auch zu grossen Konflikten zwischen Menschen (Einheimischer Bevölkerung und Touristen) führen kann. Die Elefantendichte ist sehr hoch, da sich die Tiere frei zwischen den Ländern Botswana, Angola, Zambia und Namibia bewegen können. Zugleich ist es der unberührteste Teil Namibias und auch einer der ärmsten Teile des Landes. Die Bevölkerung lebt dort noch sehr ursprünglich. Arbeitsplätze gibt es fast nur in den Lodges und auf den oft von lokalen Communities geführten Campsites. Im Süden des Caprivi Strips liegt der sehr abgelegene Kaudum Nationalpark. Er wird nur selten von Touristen besucht, da es keine Infrastruktur hat und das Gebiet nur durch tiefe Sandpisten befahren werden kann.
Kaokoveld im Norden von Namibia
Das Kaokoveld ist im Nordwesten von Namibia uns sehr abgelegen. Im Süden liegt der Trockenfluss Hoanib mit Wüstenelefanten und Wüstenlöwen und im Norden der Kunene, der Grenzfluss zu Angola mit den Epupa Falls. Im Westen liegt die Skelettküste am Atlantik welche durch Gebirgszüge vom Inneren des Landes abgetrennt ist. Landschaftlich ist dieses Gebiet geprägt durch Gebirgslandschaften, Trockenflüsse mit uralten Bäumen und weite Täler. Bei sehr seltenen Regenfällen finden sich hier grosse Graslandschaften. Die einzige Stadt in diesem Gebiet ist Opuwo. Auch dieser Teil Namibias gehört zu den am Meisten von Armut betroffenen Gegenden.
Kalahariwüste an der Grenze zu Botswana
Die Kalahari Halbwüste liegt hälftig in Namibias Osten und hälftig in Botswana. Sie ist die Heimat der San, neben den Himba eine weitere Urbevölkerung Namibias. In der Kalahari sind mit etwas Glück Geparde anzutreffen. Die Kleinstadt Tsumkwe ist das Ausgangsziel für den Kaudum NP im Norden und für einen Besuch in einem Dorf der San.
Fish River Canyon und der Süden Namibias mit dem Oranje Grenzfluss
Unendliche Weiten, der weltweit zweitgrösste Canyon, die Grenze zu Südafrika, eine kleine Küstenstadt mit Geschichte und einer Geisterstadt, dies ist der Süden Namibias. Der Fish River Canyon beeindruckt durch seine einmalige Landschaft Von Windhoek herkommend kann man Übernachtungsstopps an drei schönen Stauseen einschalten (Lake Oanob, Hardap und Naute). Oberhalb des Canyons gibt es verschiedene Aussichtspunkte. Übernachten kann man in Lodges oder auf Campsites. Auf dem Weg vom Canyon nach Lüderitz kann man einen Abstecher entlang der Grenze zu Südafrika einplanen und dem Grenzfluss Oranje entlangfahren. Landschaftlich ist dieser Umweg sehr lohnenswert.
Lüderitz Küstenstadt am Atlantik und Kohlmanskop
An der Südwestküste Namibias liegt die kleine Stadt Lüderitz. Hier landeten die ersten deutschen Einwanderer. Die Stadt ist sehr sehenswert, auch die Umgebung mit den vielen Buchten mit Flamingos und Pelikanen lohnt es sich zu entdecken. Im Hinterland ist die berühmte Geisterstadt Kohlmanskop, welche wegen des Diamantenfiebers Anfang 20. Jahrhundert erbaut wurde. Die Geisterstadt kann besucht werden und eine Führung dazu gebucht werden. Dies ist nicht nur für Geschichtsinteressierte lohnenswert. Auf dem Weg von Hardap oder Fish River Canyon Richtung Lüderitz kann man bei Garub die seltenen Wüstenpferde besuchen.
Namib-Naukluft Region im Westen Namibias
Der Namib-Naukluft Nationalpark ist der grösste Nationalpark Afrikas und auch der grösste weltweit. Er besteht hauptsächlich aus Wüstenfläche, die im Norden durch die Skelettküste und im Süden durch das Diamantensperrgebiet südlich von Lüderitz begrenzt wird. Der Wüstensand trifft im Westen auf den kalten Atlantik, was der Wüste durch die vom kalten Benguelastrom entstehenden Küstennebel, zu Leben verhilft. Die Namib ist die einzige Wüste, in der Tiere und auch Pflanzen überleben können. Es leben hier Hyänen, Schakale, Oryxe, Strausse, Zebras, Geckos, Schlangen, Springböcke, Paviane, Insekten, Klippspringer und an der Küste Robben, Delfine, Wale, Brillenpinguine und viele Seevögel. Die Sanddünen, der Sesriem-Canyon, die Naukluft Berge sowie die Sandlandschaft der Namib, der ältesten Wüste der Welt gehören zum Namib-Naukluft NP. In der Wüste kann es bis zu 45 Grad heiss werden, an der Küste ist es aber im Vergleich empfindlich kalt mit 10-20 Grad Lufttemperatur.
Organisierte Reisen
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